Heiße Asche - bis zu 24 Stunden gefährlich

Schütten Sie heiße Asche niemals in brennbare Behälter, also auch nicht in Kunststoff-Müllgefäße. Denn ausgeräumte Asche kann bis zu 24 Stunden lang zu einem Brand führen. Dies ist u.a. abhängig von der eingestellten Luftzufuhr des Ofens, von der Art des verwendeten Holzes oder natürlich vom Zeitfaktor, wann zuletzt Holz aufgelegt worden ist. Auch eine dunkle Rotglut kann sich manchmal unbemerkt unter der Asche verbergen und bei ungewollter Zuführung von Sauerstoff zu einem Wiederaufflammen führen. Farblose Grauglut kann nur im Dunkeln wahrgenommen werden, weist aber immerhin eine Temperatur von ca. 400°C auf. Ab 525°C beginnt die Rotglut und ab 700°C haben wir eine dunkle Rotglut. Bevor die Asche also in einer Mülltonne entsorgt wird, lassen Sie diese erst in einem feuerfesten Behälter (z.B. ein Metalleimer/-gefäß mit Deckel) auf feuerfestem Untergrund mit mind. 1 Meter Abstand zu brennbaren Gegenständen auskühlen. Der feuerfeste Behälter soll eine feuerfeste Abdeckung haben, damit der Wind nicht hinein blasen kann und die Glut wieder anfachen kann. Ohne Abdeckung könnte der Wind auch die Asche, bzw. die Glut aus dem Behälter heraus blasen.

Dies führt vielleicht nur zu einer Verschmutzung der Umgebung, im schlimmsten Fall jedoch zu einem Brand. Nicht nur, dass die Kunststoff-Müllgefäße samt Inhalt oder die Umgebung abbrennen könnte, auch die Müllfahrzeuge können durch die noch heiße Asche in Brand gesetzt werden. In allen Fällen haftet der Besitzer der Mülltonne für seine Mülltonne. Es könnte also teuer werden. Eine weitere Gefahr besteht, wenn Asche mit Hilfe eines Aschesaugers oder eines gewöhnlichen Staubsaugers zu früh aufgenommen wird. Aschesauger dürfen keine Asche aufnehmen, die mehr als 50°C Temperatur aufweisen.